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Willkommen bei der Bergrettung Puchberg

Die Helfer verarscht!

 

24. August 2012

 

Zeitungartikel im Bezirksblatt Neunkirchen!

"Touristen geraten in Bergnot und lassen sich retten. Auf den Kosten bleiben oft die Helfer sitzen"!

 

Durchschnittlich zwei große Rettungseinsätze von Menschen in Bergnot muss die Bergrettung Puchberg jährlich als uneinbringlich abschreiben. Diese schlagen schnell mit rund 10.000 Euro pro Einsatz zu Buche. Dazu kommen kleinere Einsätze, wo die Retter meist ein Auge zudrücken: "Weil dies wirklich Härtefälle sind", skizziert Karl Tisch, Leiter der Ortsstelle Puchberg/Schneeberg.

 

Geld fehlt für die Ausrüstung

 

Sommereinsatz 1

 

"Nicht, dass man das falsch versteht. Wir arbeiten ehrenamtlich und kein Bergretter bekommt auch nur einen Cent von der Einsatzverrechnung. Aber das Geld ist nötig, um Einsatzmittel zu kaufen", so Tisch. Nach einem gravierenden Ereignis haben die Bergretter einen Musterprozess vor Gericht geführt. Tisch: "Wir wurden zu einem Einsatz am Schneeberg gerufen. Sechs Ungarn hatten sich verirrt". Die Retter waren von 12.30 Uhr bis 18 Uhr unterwegs. "Zwei haben wir gefunden. Einer war verletzt, wurde mit der Trage ins Tal gebracht. Der andere ließ sich aber auch runtertragen", so Tisch sauer.

Und während die Helfer nach den übrigen vier Vermissten suchten, lagen die im Hotelzimmer...

Beim Prozess stellten sich die sechs Ungarn als zahlungsunfähig heraus. Tisch: Oft werden Berg-Touristen aus dem Ausland gerettet. Oft bleiben die Bergretter bei diesen Bergopfern auf der Rechnung sitzen.

 

120824 Zeitungsartikel Bezirksblaetter

Alle Bilder ©Bergrettung Puchberg